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Hepatitis Impfungen – ein wichtiges Thema für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren

Der folgende Beitrag erreichte uns von GlaxoSmithKline:

Die Freiwillige Feuerwehr ist bei ihren Einsätzen immer wieder besonderen Gefahren ausgesetzt. Hierzu zählt auch die mögliche Infektion mit Hepatitis A-Viren, z.B. bei Hochwassereinsätzen und mit Hepatitis B-Viren über den Kontakt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten bei Rettungseinsätzen.

Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt in ihrer aktuellen Ausgabe  (Epid. Bulletin 34/2016) eine Hepatitis-A-Impfung u.a. für Kanalisations- und Klärwerksarbeiter mit Abwasserkontakt, sowie Personen im Rettungsdienst.
Eine Hepatitis-B-Impfung wird u.a. für Personen mit einem erhöhten beruflichen Expositionsrisiko, wie z.B. Ersthelfer und Polizisten empfohlen.

Es ist eine Pflicht der Gemeinden, die Tätigkeiten der Einsatzkräfte einer Gefährdungsbeurteilung zu unterziehen und ggf. entsprechende Schutzmaßnahmen anzubieten.  Hepatitis Impfungen für aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sind deswegen schon lange ein Thema. Den entsprechenden DFV-Empfehlungen (März 2005, Fortschreibung August 2015) sind in den letzten Jahren schon viele Gemeinden gefolgt und haben Hepatitis A- und B-Impfungen durchgeführt.

Zur Kontrolle des Hepatitis B-Impferfolgs sollte 4-8 Wochen nach Abschluß der Grundimmunisierung (3 Impfdosen) eine Antikörperbestimmung erfolgen. Eine erfolgreiche Impfung wird mit Anti-HBs >= 100 IE/l definiert (nach STIKO).
Um sicherzustellen, dass die in früheren Jahren grundimmunisierten Feuerwehr-Mitglieder geschützt sind, ist eine aktuelle Titusbestimmung empfohlen.

Für weitere medizinische Informationen suchen Sie Ihren Arzt auf oder wenden Sie sich an Ihren zuständigen Feuerwehrarzt.