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8. und 9. Delegiertenversammlung – Die Zusammenfassung

In der 7. Delegiertenversammlung wurde der Vorstand beauftragt, sich mit der Satzung zu beschäftigen. Vornehmlich war die Satzung in einigen Punkten durch das Finanzamt bemängelt worden. Es war also erforderlich, die Satzung an die aktuellen Erfordernisse anzupassen. Weiterhin wurde dort auch bemängelt, dass das Wahlverfahren nicht transparent genug ist. Daher sollte die Wahlordnung ebenfalls angepasst werden. Zur 8. Delegiertenversammlung vom 23.06.2017 in Lindenberg wurde die Beratung und Beschlussfassung der geänderten Satzung und Wahlordnung auf die Tagesordnung gesetzt. Leider war diese Delegiertenversammlung nicht beschlussfähig. Also fanden hier nur die Beratungen zur Satzungsänderung und zur Wahlordnung statt.

Der Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsinformation (FAPÖ) stellte die Änderungen nochmal in Kurzform vor, da die geänderte Satzung mit der Einladung bereits verschickt wurde.  Es wurden von einigen Kameraden Anmerkungen gemacht. Insbesondere kam der Vorschlag, die Satzung grundlegend und nicht nur partiell zu überarbeiten. Es wurde der Vorschlag gemacht, die Satzung des LFV-BB als Vorlage zu nehmen und diese dann auf den KFV-LOS anzupassen. Dazu werden sich der FAPÖ mit den Kameraden, die den Vorschlag unterbreitet haben nochmal treffen und einen Vorschlag ausarbeiten.

Einige Kameraden merkten an, dass es in der Wahlordnung eine Formulierung gibt, dass sich eine einzelne Person im schlimmsten Fall selbst in den Vorstand wählen kann. Dieser Passus sollte auf jeden Fall so angepasst werden, dass auch hier das demokratische Prinzip Anwendung findet. Es wurde auch die Frage behandelt wurde, wie es sich in dem Fall verhält, wenn nicht genügend Kandidaten zur Wahl standen.

Ein weiterer Punkt waren die Aufträge der 7. DV, sich um die zurzeit nicht im KFV organisierten Mitglieder zu bemühen um diese wieder in den KFV-LOS zurückzuholen. Auch um die Belebung der Zusammenarbeit mit Celle und mit Polen sollte sich der Vorstand bemühen.

Die Zusammenarbeit mit Polen stellt sich derzeit als schwierig bis unmöglich dar, da aufgrund der politischen Situation von polnischer Seite kein Interesse besteht.

Zwischen den Landkreisen Celle und Oder-Spree gibt es auf kameradschaftlicher Ebene keine Probleme. Der Vorstand des KFV-LOS war in Celle zu Besuch und Celle wird zur Eröffnung des FKTZ Fürstenwalde ebenfalls eingeladen.

Mit der Feuerwehr aus dem Amt Odervorland gab es bereits einen Vor-Ort Termin, bei dem sich der Verband nochmal vorstellte und sich den Fragen stellte. Wir wurden mit Wohlwollen in Odervorland aufgenommen. Jedoch ist noch keine endgültige Entscheidung seitens des Amtes Odervorland gefallen.

Auch seitens Schöneiche ist Wohlwollen und Gesprächsbereitschaft zu erkennen. Die vorgeschlagenen Termine waren jedoch zu kurzfristig.

Aus Grünheide ist nur die Jugendfeuerwehr im KFV-LOS Mitglied. Die Einsatzabteilung nicht. Aber auch hier wird es in naher Zukunft Gespräche geben.

Detlef Korn fasste zum Schluss der 8. DV die Arbeit des Vorstandes nochmal kurz zusammen. Der Vorstand hat sich in den letzten Wochen und Monaten mit der Satzung beschäftigt. Die Arbeit ist trotzdem weitergegangen. Weiterhin dankte er Frank May (Erkner) und Ralph Utecht für die jahrelange, gute Zusammenarbeit.

Am 22.07.2017 fand dann die 9. Delegiertenversammlung wieder in Lindenberg mit derselben Tagesordnung statt. Dieses Mal war die DV aber unabhängig von der Teilnehmerzahl beschlussfähig.

Hier wurden nochmal die Änderungen zur Satzung angesprochen und genauer erläutert. Kamerad Korn gab noch zur grundlegenden Überarbeitung der Satzung, die in der 8. DV angesprochen wurde die Information heraus, dass der Zeitrahmen dafür zu kurzfristig war. Die Überarbeitung hat stattgefunden, aber eine Prüfung durch das Finanzamt konnte zeitlich nicht mehr vor der Wiederholung der DV durchgeführt werden. Dadurch wurde diese Änderung auf die nächste Delegiertenversammlung verschoben.

Die Wahlordnung wurde ebenfalls nochmal behandelt. Die in der 8. DV gemachten Vorschläge wurden hier erneut vorgebracht und erläutert.

Im Ergebnis der Delegiertenversammlung wurden die neue geänderte Satzung und die geänderte Wahlordnung mit großer Mehrheit beschlossen.

Detlef Korn hat danach in seinem Schlusswort noch folgende Ausführungen gemacht:
Der Vorstand des KFV-LOS war bei der Gedenkveranstaltung „20 Jahre Oderhochwasser“. Bedauerlicherweise war die Beteiligung sehr gering. Er merkte an, dass laut Kreisverwaltung alle Amts-, Gemeinde- und Stadtbrandmeister zu dieser Veranstaltung geladen waren, jedoch nur sehr wenige erschienen sind. Die Einladungen sollten doch befolgt oder zumindest abgesagt werden.

Er lobte dann auch die Jugendzeltlager in Lindenberg und Storkow. Es ist sehr beeindruckend, was dort auf die Beine gestellt wurde. Sehr gute Organisation auf beiden Jugendlagern.

Zum Bericht der FF Mittweide in den Medien merkte er an, dass es besser wäre, wenn man das auf Gemeindeebene unter Einbeziehung des KFV-LOS geregelt hätte.

Kamerad Korn erwähnte auch noch das Engagement für ein Unfallopfer aus Bad Saarow gegenüber der FUK. „Lasst es uns gemeinsam angehen“ war die Aussage, dass die Arbeit im Verband nur gemeinsam zu schaffen ist. So auch in dem Fall des erwähnten Engagements.

Weiterhin forderte er auch die nächste Ausgabe des Verbandskuriers, damit die Feuerwehrleute ohne Zugriff auf die Webseite ebenfalls informiert sind.

Bezüglich der Leitstellenarbeit rief Kamerad Korn auf, doch Nachsicht walten zu lassen, wenn es einmal nicht so gut läuft.

Bei der Waldbrandübung zeigte sich, dass der Digitalfunk funktioniert, aber doch noch einige Löcher hat. Weiterhin sollte forciert werden, dass für die Meldeempfänger die Rückmeldungsfunktion eingeführt wird.

Beim Thema FKTZ Fürstenwalde sprach Kamerad Korn über die Thematisierung der Wettkampfbahn. Er rief auf, sich Gedanken zu machen und Vorschläge zu unterbreiten.

Kamerad Korn gab noch den Termin für die nächste Delegiertenversammlung bekannt: 19.01.2018