Kreisjugendfeuerwehr

Bericht von der 1. Ausschusssitzung der Kreisjugendfeuerwehr

Am 28.01.2017 fand in der Feuerwache Erkner die erste Ausschusssitzung der Kreisjugendfeuerwehr statt. Nach der Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit hat der Kreisjugendwart André Giese einen Bericht des Kassenwartes abgegeben. Er berichtete über die Einnahmen und Ausgaben im vergangenen Jahr und erklärte auch, wie es zu der Situation in der Kasse der KJF kam. Ein Grund war die sehr späte Zahlung von Mitgliedsbeiträgen. Zwischenzeitlich hat der KFV-LOS die KJF finanziell unterstützt. Dadurch ist zum Jahresende ein Überschuss von über 1000 EUR in der Kasse der KJF vorhanden. Die Kasse wurde von Babette Schmidtchen und Anett Litta geprüft und nicht beanstandet. Nachdem der Kassenbericht verlesen wurde bat der Kreisjugendwart über die Entlastung des Kassenwartes abzustimmen. Das Gremium stimmte einstimmig für die Entlastung des Kassenwartes.

Dieser Kassenbericht war der Letzte seiner Art bei der Kreisjugendfeuerwehr, denn ab 2017 gibt es keine eigene Jugendkasse und auch keinen Kassenwart bei der KJF mehr. Diese wurde wieder in die Kasse des Kreisfeuerwehrverbandes integriert und alle Einnahmen und Ausgaben, werden dort je nach Verwendungszweck getrennt geführt. Am Ende wird die KJF auch wieder ihre Finanzen zur Verfügung haben, nur eben ohne eigene Kasse.

Weiterhin wurde auf dem KJFVA die Jugendordnung diskutiert. Der Vorstand der KJF und der FA Presse und Öffentlichkeitsarbeit haben sich die Jugendordnung vorgenommen und haben dort nach Unstimmigkeiten und Widersprüchen zu suchen, sowie Neuformulierungen für die angepassten Teile der Jugendarbeit (z.B. Kasse und Kassenwart) herauszuarbeiten. Kamerad Mike Mielke (Pressesprecher KFV-LOS) hat diese Änderungsvorschläge dem Gremium vorgetragen und bat um Diskussion zu den einzelnen Punkten. Nach einigen Hinweisen und Änderungswünschen wurde die geänderte Jugendordnung an den Kreisjugendfeuerwehrtag (KJFT) weitergeleitet, der dann über die Änderungen letztendlich abstimmt.  Der KJFT wird noch in diesem Jahr einberufen werden.

In den Arbeitsplan wurden folgende Punkte festgelegt:

01.02.2017 Vorstandssitzung KFV-LOS mit Beratung zum Zukunftstag 2017,
10.06.2017 Zukunftstag mit Juniorakademie in Ranzig,
25. – 27.08.2017 Sommerfest in Eisenhüttenstadt mit Lichterzug der Feuerwehren und zentraler Auszeichnungsveranstaltung,
30.09.2017 Flitzipokal in Erkner,
14.10.2017 Infoveranstaltung für Jugendwarte,
18.11.2017 zweiter KJF Ausschuss mit Weiterbildung Statistik.

Weiterhin ist der Kreisjugendfeuerwehrtag geplant. Ort und Datum werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Zum Arbeitsplan wurde diskutiert, ob das für die Jugendarbeit der Feuerwehr auf Kreisebene ausreichend ist. Es wurde vorgeschlagen, dass man für die einzelnen Bereiche Arbeitsgemeinschaften bilden sollte, die dann die Arbeit der KJF nicht nur dem Vorstand überlässt, sondern die Jugendwarte der Mitgliedsfeuerwehren sowie auch Jugendlichen in den Feuerwehren an der Arbeit teilhaben lässt. Weiterhin wurde zu den Themen „Zuschüsse zu Jubiläen der Jugendfeuerwehren“, „Finanzierung der Arbeit der Kreisjugendfeuerwehr“ und „Trainings- und Wettkampfbahn am neuen FKTZ in Fürstenwalde“ diskutiert.

Im Punkt „Sonstiges“ ging es nochmal um die Leistungsspange. Rolf Stagneth wies in diesem Zusammenhang auf die Termine und die Prozedur hin. Auch über die Spicker der Jugendfeuerwehr und die Kinder- und Jugendflamme wurde gesprochen. Die Kinderflamme kann direkt beim Feuerwehrversand bestellt werden, aber die Jugendflamme muss über den Kreisfeuerwehrverband bezogen werden. Für die Beschaffung der Kinderflamme 1 & 2 sicherte Detlef Korn finanzielle Unterstützung vom Verband zu. Weiter wurde auch die Neuwahl des Landesjugendwartes auf der Delegiertenversammlung am 25.02.2017 in Beelitz und der Entsendung von Delegierten gesprochen.  André Giese gab ein paar Infos zur Mitgliederstatistik bekannt. Gerade beim Thema Statistik gab es eine angeregte Diskussion, weil die Art und Weise, wie die statistischen Angaben gemeldet werden müssen immer wieder zu Problemen führen. Es war vom Land einmal vorgesehen, diese Meldungen online durchzuführen. Dieses Projekt ist dann letztlich an fehlender Finanzierung eingestampft worden.

Die Jugendarbeit soll attraktiver beworben werden. Dazu sollen Werbemittel (z.B. Roll-up Displays) für die Arbeit der KJF angeschafft werden und auch Radiowerbung soll in Betracht gezogen werden. Auch soll sich der Verband um eine Wettkampfbahn mit Zeitnahmegeräten bemühen.

Der Pressesprecher des KFV-LOS warb um Beteiligung beim Thema Öffentlichkeitsarbeit im Kreisfeuerwehrverband. Dieser Teil müsse dringend gestärkt werden. Interessenten können sich gerne per Telefon oder E-Mail melden. Kontaktdaten siehe unter „Kontakt“.

Zum Schluss wurden noch ein paar Infos gegeben: 01.07.2017 finden die Kreismeisterschaften im Löschangriff „nass“ statt.

Die KJF würde sich gerne an der Veranstaltung „20 Jahre Oderhochwasser in Finkenheerd“ beteiligen. Der KFV-LOS wird dabei unterstützen. Als Termin für die Veranstaltung ist der 15.07.2017 vorgesehen. Dieser muss aber noch bestätigt werden.