Sport und Wettkampf

Herbstpokal 2014 in Ahrensdorf

Bereits zum 15. Mal wiederholt sich der Herbstpokal im Rietz-Neuendorfer Ortsteil Ahrensdorf. Wie immer wird den Mannschaften und Gästen neben den Wettkämpfen ein kurzweiliges Rahmenprogramm geboten.

Um 9 beginnt die Anreise und das Aufstellen auf dem Sportplatz. Um 9:30 ist die Begrüßung und die Auslosung der Startreihenfolge ausgelost. Die Wettkämpfe starten dann um 10 Uhr. Wie bei allen Wettkämpfen gibt es Regeln, die es zu beachten gibt. Am Ende dieses Beitrages folgt der Ausschreibungstext.

Die Wettkämpfe teilen sich dann in Wettkämpfe für Frauenmannschaften, Männermannschaften, Jugendmannschaften und Gaudimannschaften.

Während die Mannschaften um den Sieg kämpfen, ist für alle Besucher ein Rahmenprogramm aufgestellt und es gibt allerlei Leckeres aus der Feldküche, vom Grill und aus dem Backofen. Auch ein kleiner Trödelmarkt ist eingerichtet. Anmeldungen unter 03367780531.

Nach Abschluß der Wettkämpfe erfolgt dann die feierliche Siegerehrung.

Ausschreibung und Wettkampfbedingungen Herbstpokal

Zur Schnelligkeitsübung (Löschangriff nass) für alle Wehren, die am 15. Herbstpokal in Ahrensdorf teilnehmen.

Die Gruppe geht an den Start in einer Stärke 1:6, jede Wehr benutzt eine gestellte TS 8/8 (Ziegler Ultraleicht).

Vor dem Wettkamp erfolgt eine Einweisung zur Bedienung dieser TS 8/8.

Gestartet wird auf zwei Bahnen, der Veranstalter stellt in doppelter Menge.

-3 A-Saugschläuche 1,60m, wobei zwei der Saugkorb gekuppelt ist

-3 B- Druckschläuche

-4 C- Druckschläuche

-2 C- Strahlrohre

-1 Verteiler (B-CBC)

-3 Kupplungsschlüssel

Diese Geräte werden einzeln in einem Startfeld von 2m mal 2m Größe beliebig aufgebaut. Dabei können die Druckschläuche in Buchten gelegt und/oder gerollt sein. Der Veranstalter stellt zwei Zielgeräte, die von allen Wehren genutzt werden.

Die Wettkampfbahn muss weiträumig abgesperrt sein, auf der Wettkampfbahn befinden sich nur das Wettkampfgericht und die startende Mannschaft.

Die TS 8/8 darf zu Testzwecken in der Wettkampfbahn nicht mehr gestartet werden.

Die Einsatzkräfte starten mit folgender Einsatzbekleidung:

-Feuerwehrhelm mit Nackenschutz

-Feuerwehr – Dienstanzug

-Feuerwehrstiefel

Die Angriffstrupps sind zusätzlich mit einem Harkengurt ausgerüstet.

Der Maschinist startet zusätzlich mit Harkengurt oder Koppel.

An der Übung dürfen aus versicherungstechnischen Gründen nur Angehörige der Feuerwehr teilnehmen.

Am Strahlrohr sind grundsätzlich zwei Mann, wobei der zweite Mann bis zu einem Meter hinter dem ersten stehen darf und den Schlauch mit mindestens einer Hand anfasst.

Die Zeitnahme erfolgt, wenn die Zielgeräte die roten Kellen anzeigen.

Jeder vom Kampfgericht erkannte Fehler (z.B. kein festes Schuhwerk, Saugleitung geht auseinander, Saugkorb fällt ab, fremde Hilfe von außen usw.)

wird mit fünf  Strafsekunden geahndet. Eine offensichtliche Fehlbedienung der TS 8/8 wird mit zehn Strafsekunden geahndet.

Bei Zeitgleichheit findet ein Stechen statt.

Eine Übung kann nur bei einem Schlauchplatzer oder bei nachweislich defektem Zielgerät wiederholt werden.

Grundsätzlich dürfen keine Gleitmittel, Fette oder ähnliche Substanzen an den Kupplungen verwendet werden.

Starten von einer Wehr mehrere Wettkampfsparte mehrere Mannschaften, so darf jeder Teilnehmer dieser Wehr in dieser Wettkampfsparte nur einmal starten. Stellt das Kampfgericht während des Wettkampfes einen Verstoß gegen diesen Teil der Ausschreibung fest, so werden die betreffenden Mannschaften disqualifiziert.

Die nachfolgende Mannschaft hat nach der Herunternahme des letzten Einsatzmittels vom Startfeld der vor ihr gestarteten Mannschaft insgesamt sieben Minuten Zeit, ihre Übung zu beginnen.

Die Jugendmannschaften starten nach der gültigen Wettbewerbsordnung der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg für die Pokaldisziplin Löschangriff nass.